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ValenDIENSTAG
Valentine‘s Day @ andel's Hotel Berlin

Das andel's Hotel Berlin präsentiert diverse Angebote zum Valentinstag.

a. love night
Kuscheln kann man nicht alleine, aber zusammen für unglaubliche € 89,- inkl. Frühstück.
Und davor gönnen Sie Ihrer Begleitung und sich...

Romantisches Dinner @ Restaurant a.choice
Exklusive 5-Gänge der Liebe mit zarter Wachtelbrust, einer Liaison von Sellerie & Mandelsüppchen, Sorbet von der Purple Litschi, Wilden Steinbutt und Feurigem Herz von Manjari Couverture
€ 85,- pro Person

Chocolate&Dreams @ sky.café
Süße Verführung bei prickelndem Schoko-Herz, Früchte-Spieß mit Schoko-Dip und Pralinen
€ 11,- pro Person

Hot&Spicy @ sky.bar
Nachtschwärmer amüsieren sich bei Black Tiger Garnelen, Hummer Frühlingsrollen, Tartar vom Thunfisch und Süßer Tarte von Chocolate
€ 18,- für 2 Personen

RESERVIERUNG
Telefonisch: 49 30 450 053 2613
E-Mail: valentin@andelsberlin.com
Summer SHOPPING Night
Am 1. Juni 2012 bei KARSTADT Charlottenburg in der Wilmersdorfer Straße

Erleben Sie ein besonderes Einkaufsvergnügen und besuchen Sie die exklusive Summer SHOPPING Night am Freitag, den 1.6.2012 von 19:00 bis 22:00 Uhr.
Am 1. Juni 2012 bei KARSTADT Charlottenburg in der Wilmersdorfer Straße

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EXKLUSIVE HIGHLIGHTS- nur bei KARSTADT Charlottenburg in der Wilmersdorfer Straße.

FOR FREE

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Einladung herunterladen, ausdrucken und bis zu 10% Rabatt sichern

KARSTADT Charlottenburg in der Wilmersdorfer Straße freut sich auf Ihren Besuch.

 
Schreck, lass nach
Berlin bekommt ein Gruselverlies

In der Nähe des Hackeschen Markts sollen Besucher das Fürchten lernen.
Berlin bekommt ein Gruselverlies

In der Nähe des Hackeschen Markts sollen Besucher das Fürchten lernen. 15 Millionen Euro will eine Firma investieren. Und was sagt das Gruselkabinett dazu?

Schaurige Gestalten, die durch dunkle Gänge huschen, Skelette, die mit Ketten rasseln, das Ganze kombiniert mit ein wenig dunkler Geschichte: Das alles soll es ab Frühling 2013 in Berlin geben. Die Merlin Entertainments Group will an der Spandauer Straße in Mitte 15 Millionen Euro investieren und im Herbst mit den Bauarbeiten beginnen. „Wir warten nur noch auf die Baugenehmigung“, sagt Firmensprecherin Nina-Kristin Zerbe.

Das Dungeon – das englische Wort bedeutet übersetzt so viel wie „Verlies“ – ist eine Art gruselige Geschichtsshow, eine Mischung aus historischen Schauergeschichten, Showeinlagen und Fahrgeschäft. Das erste Dungeon eröffnete im Jahr 1975 in London, inzwischen gibt es Betriebe in Edinburgh, Amsterdam und Hamburg, acht Städte sind es insgesamt.

Überall schlüpfen professionelle Schauspieler in die Rollen historischer Persönlichkeiten und führen Besucher durch die Geschichte der jeweiligen Stadt, gruselige Showeinlagen inklusive.

In Berlin soll das Dungeon in ein leer stehendes Gebäude in der Spandauer Straße 2 ziehen. Das Haus gehört der WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH, 2500 Quadratmeter stellt das Unternehmen für die Gruselshow zur Verfügung. „Wir wollten etwas, das in die Gegend passt“, sagt WBM-Sprecherin Steffi Pianka. „Das Dungeon ist Touristenattraktion und Entertainment zugleich."

Auf den ersten Blick steht das Dungeon in direkter Konkurrenz zum Berliner Gruselkabinett am Anhalter Bahnhof in Kreuzberg. In einem ehemaligen Luftschutzbunker hat Marlit Friedland ihre Horrorshow errichtet. Wer sie besucht, kann sich auf drei Etagen gruseln und erschrecken lassen. Fünf Erschrecker treiben hier ihr Unwesen, darunter Studenten, Teilzeitkräfte, aber nur ein einziger fester Hausgeist – „Deutschland einziger Vollzeitgeist“, wie Friedland sagt.

Für Friedland gibt es keinen besseren Ort für ihr Gruselkabinett: die Atmosphäre des Bunkers sei duster, miefig und damit „der ideale Nährboden für ungewöhnliche Geisterbegegnungen".

Die Idee dazu kam Friedland in einem Vergnügungspark in Spanien. Die gelernte Handwerksmeisterin wollte das auch: Leuten eine Gänsehaut machen und nebenbei ein bisschen Geschichte vermitteln. 1995 mietete sie den ehemaligen Luftschutzbunker am Anhalter Bahnhof, zwei Jahre später feierte das Gruselkabinett Eröffnung. Der Hausgeist war von Anfang an dabei. Wie viele Besucher jährlich zu ihr kommen, verrät sie nicht.

Die Pläne der Merlin Entertainments Group überraschen Friedland nach eigener Aussage nicht. Sie habe schon vor zwei Jahren davon gehört, sagt sie, man kenne sich in der Branche. Als Konkurrenz nimmt sie das Dungeon jedoch nicht wahr, eher sieht sie darin eine weitere Attraktion für Berlin. „Das Dungeon ist schon immer etwas anderes als unser Gruselkabinett gewesen“, sagt sie. Schon aufgrund der höheren Eintrittspreise will sie im Dungeon keine Gefahr für ihr Gruselkabinett erkennen. Im Hamburger Dungeon zahlen Kinder 19 Euro, Erwachsene 23 Euro – im Gruselkabinett sind es 6,50 Euro beziehungsweise 9,50 Euro.

Auch Zerbe möchte nicht von Konkurrenz sprechen, ein typisches Gruselkabinett sei das Dungeon nicht. „Hier geht es nicht ums Erschrecken“, sagt sie, „einfach nur ,Buh’, das sind wir nicht.“ Besucher sollen etwas über die Geschichte Berlins lernen. Ganz ohne Nervenkitzel geht es aber nicht. „Man weiß nie, was auf einen zukommt“, sagt Zerbe.

Was genau den Besucher im neuen Berliner Dungeon erwartet, will Zerbe noch nicht verraten. Nur so viel: Genau wie die bereits bestehenden Betriebe wird auch das Dungeon in der Spandauer Straße als Rundgang angelegt sein. Insgesamt soll es neun Räume mit verschiedenen Shows und Spezialeffekten geben. In jedem spielen Schauspieler ein Stück dunkler Berliner Geschichte nach. Die Reise führt vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert. Was der Gruselspaß kosten wird, konnte Zerbe noch nicht sagen.

Der Tagesspiegel, [23.05.2012]

 
Protest gegen Abbau der Gasleuchten
Der Protest gegen den Abbau der Berliner Gasbeleuchtung wird lauter

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und der Verein Denk mal an Berlin forderten den Senat auf, den Abriss einzustellen und sich einer öffentlichen Diskussion zu stellen.
Der Protest gegen den Abbau der Berliner Gasbeleuchtung wird lauter

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und der Verein Denk mal an Berlin forderten den Senat auf, den Abriss einzustellen und sich einer öffentlichen Diskussion zu stellen.

"Bei den Gaslaternen handelt es sich um ein Denkmal von weltweiter Bedeutung, das erhalten bleiben muss", sagte Heike Pieper vom Berliner Kuratorium der Stiftung während einer Protestversammlung im Rathaus Charlottenburg. Die Grünen-Bezirksverordnete Nadia Rouhani kündigte zivilen Ungehorsam an: "Wenn auch bei uns am Stuttgarter Platz der Abbau beginnt, werden sich Leute an die Masten ketten." In keiner Stadt auf der Welt gibt es so viele Gasleuchten wie in Berlin – rund 43 500. Bis 2016 will der Senat die ersten 8000 abbauen.

Berliner Zeitung, [23.05.2012]

 

 
Am 1. Juni 2012 bei KARSTADT Charlottenburg in der Wilmersdorfer Straße

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Berlin bekommt ein Gruselverlies

In der Nähe des Hackeschen Markts sollen Besucher das Fürchten lernen. 15 Millionen Euro will eine Firma investieren. Und was sagt das Gruselkabinett dazu?

Schaurige Gestalten, die durch dunkle Gänge huschen, Skelette, die mit Ketten rasseln, das Ganze kombiniert mit ein wenig dunkler Geschichte: Das alles soll es ab Frühling 2013 in Berlin geben. Die Merlin Entertainments Group will an der Spandauer Straße in Mitte 15 Millionen Euro investieren und im Herbst mit den Bauarbeiten beginnen. „Wir warten nur noch auf die Baugenehmigung“, sagt Firmensprecherin Nina-Kristin Zerbe.

Das Dungeon – das englische Wort bedeutet übersetzt so viel wie „Verlies“ – ist eine Art gruselige Geschichtsshow, eine Mischung aus historischen Schauergeschichten, Showeinlagen und Fahrgeschäft. Das erste Dungeon eröffnete im Jahr 1975 in London, inzwischen gibt es Betriebe in Edinburgh, Amsterdam und Hamburg, acht Städte sind es insgesamt.

Überall schlüpfen professionelle Schauspieler in die Rollen historischer Persönlichkeiten und führen Besucher durch die Geschichte der jeweiligen Stadt, gruselige Showeinlagen inklusive.

In Berlin soll das Dungeon in ein leer stehendes Gebäude in der Spandauer Straße 2 ziehen. Das Haus gehört der WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH, 2500 Quadratmeter stellt das Unternehmen für die Gruselshow zur Verfügung. „Wir wollten etwas, das in die Gegend passt“, sagt WBM-Sprecherin Steffi Pianka. „Das Dungeon ist Touristenattraktion und Entertainment zugleich."

Auf den ersten Blick steht das Dungeon in direkter Konkurrenz zum Berliner Gruselkabinett am Anhalter Bahnhof in Kreuzberg. In einem ehemaligen Luftschutzbunker hat Marlit Friedland ihre Horrorshow errichtet. Wer sie besucht, kann sich auf drei Etagen gruseln und erschrecken lassen. Fünf Erschrecker treiben hier ihr Unwesen, darunter Studenten, Teilzeitkräfte, aber nur ein einziger fester Hausgeist – „Deutschland einziger Vollzeitgeist“, wie Friedland sagt.

Für Friedland gibt es keinen besseren Ort für ihr Gruselkabinett: die Atmosphäre des Bunkers sei duster, miefig und damit „der ideale Nährboden für ungewöhnliche Geisterbegegnungen".

Die Idee dazu kam Friedland in einem Vergnügungspark in Spanien. Die gelernte Handwerksmeisterin wollte das auch: Leuten eine Gänsehaut machen und nebenbei ein bisschen Geschichte vermitteln. 1995 mietete sie den ehemaligen Luftschutzbunker am Anhalter Bahnhof, zwei Jahre später feierte das Gruselkabinett Eröffnung. Der Hausgeist war von Anfang an dabei. Wie viele Besucher jährlich zu ihr kommen, verrät sie nicht.

Die Pläne der Merlin Entertainments Group überraschen Friedland nach eigener Aussage nicht. Sie habe schon vor zwei Jahren davon gehört, sagt sie, man kenne sich in der Branche. Als Konkurrenz nimmt sie das Dungeon jedoch nicht wahr, eher sieht sie darin eine weitere Attraktion für Berlin. „Das Dungeon ist schon immer etwas anderes als unser Gruselkabinett gewesen“, sagt sie. Schon aufgrund der höheren Eintrittspreise will sie im Dungeon keine Gefahr für ihr Gruselkabinett erkennen. Im Hamburger Dungeon zahlen Kinder 19 Euro, Erwachsene 23 Euro – im Gruselkabinett sind es 6,50 Euro beziehungsweise 9,50 Euro.

Auch Zerbe möchte nicht von Konkurrenz sprechen, ein typisches Gruselkabinett sei das Dungeon nicht. „Hier geht es nicht ums Erschrecken“, sagt sie, „einfach nur ,Buh’, das sind wir nicht.“ Besucher sollen etwas über die Geschichte Berlins lernen. Ganz ohne Nervenkitzel geht es aber nicht. „Man weiß nie, was auf einen zukommt“, sagt Zerbe.

Was genau den Besucher im neuen Berliner Dungeon erwartet, will Zerbe noch nicht verraten. Nur so viel: Genau wie die bereits bestehenden Betriebe wird auch das Dungeon in der Spandauer Straße als Rundgang angelegt sein. Insgesamt soll es neun Räume mit verschiedenen Shows und Spezialeffekten geben. In jedem spielen Schauspieler ein Stück dunkler Berliner Geschichte nach. Die Reise führt vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert. Was der Gruselspaß kosten wird, konnte Zerbe noch nicht sagen.

Der Tagesspiegel, [23.05.2012]

 
Der Protest gegen den Abbau der Berliner Gasbeleuchtung wird lauter

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und der Verein Denk mal an Berlin forderten den Senat auf, den Abriss einzustellen und sich einer öffentlichen Diskussion zu stellen.

"Bei den Gaslaternen handelt es sich um ein Denkmal von weltweiter Bedeutung, das erhalten bleiben muss", sagte Heike Pieper vom Berliner Kuratorium der Stiftung während einer Protestversammlung im Rathaus Charlottenburg. Die Grünen-Bezirksverordnete Nadia Rouhani kündigte zivilen Ungehorsam an: "Wenn auch bei uns am Stuttgarter Platz der Abbau beginnt, werden sich Leute an die Masten ketten." In keiner Stadt auf der Welt gibt es so viele Gasleuchten wie in Berlin – rund 43 500. Bis 2016 will der Senat die ersten 8000 abbauen.

Berliner Zeitung, [23.05.2012]

 
Süddeutsches Traditions-Unternehmen startet in den Wilmersdorfer Arcaden

Mit dem "Schöffel Lowa" Store in den Wilmersdorfer Arcaden eröffnet der Hersteller für hochwertige, funktionelle Sportbekleidung und Schuhe jetzt seine zweite Franchise-Filiale in der deutschen Hauptstadt.

Das Familienunternehmen Schöffel aus Schwabmünchen bei Augsburg ist bereits seit über 200 Jahren auf dem Markt und gehört heute zu den Marktführern unter den europäischen Sportbekleidungsunternehmen. Lowa produziert seit 1923 hochwertige Wanderstiefel und Trekkingschuhe und ist mit zwei Millionen Paar verkauften Schuhen im Jahr 2011 Marktführer im Outdoor-Segment.

 

 
Premiere am 7. Juni 2012 in der Distel

Krach hinter den Kulissen: Zwei Altstars des Kabaretts sollen noch einmal eine ihrer legendärsten Nummern spielen. Das Fernsehen ist live dabei.

Die beiden Kabarett-Oldies könnten verschiedener nicht sein. Ihre Wege hatten sich längst getrennt. Der eine, Knut Wolters, machte nach der Wende Karriere als Komiker und avancierte mit dem Kinohit "Im Barkass nach Barcelona" sogar zum Promi. Dagegen wollte sich sein Sketch-Kollege nie bei Medien und Publikum anbiedern. So rezitiert er nun auf Avantgarde-Ausstellungen die Gedichte finnischer Lyriker.

Kaum beginnen die Proben, prallen persönliche und politische Befindlichkeiten aufeinander. Unbändiges Bocken, Bellen und Beißen. Die zuständige TV-Redakteurin Mandy Mutzenreuther kann den Eklat der Eitelkeiten kaum verhindern. Als sich die Beiden endlich auf ihre Berufung als Satire-Facharbeiter besinnen, bekommt der Zorn ein Ziel. Vereint verkünden sie rebellisch das "Kabarett der kahlen Radikalen" und zeigen Zähne.

Das Ganze in Starbesetzung mit den Publikumslieblingen Edgar Harter und Gert Kießling sowie unserem neuem Ensemblemitglied Caroline Lux und in erstklassig bewährter musikalischer Begleitung von Franz-Josef Grümmer.

Buch und Regie: Martin Maier-Bode

Mit Textbeiträgen von: Tom van Hasselt, Dietmar Jacobs, Gert Kießling, Jens Neutag, Thilo Seibel, Konstantin Wecker

 
Moët & Chandon Ice Imperial in den Galeries Lafayette

Der erste Champagner speziell kreiert für den Genuss auf Eis! Ice Imperial, der Premium-Champagner aus dem Hause Moët & Chandon, überraschend uns mit einer einzigartigen Frische und einer Flasche in Weiß-Gold.

Dieser besondere Champagner ist eine Mischung aus Pinot noir, Pinot Meunier und Chardonnay, mit einem Hauch von Blumen und tropischen Früchten wie Mango und Goyave.

Moët & Chandon Ice Imperial wird nur in den exklusiven Resorts auf der ganzen Welt ausgeschenkt – von den Stränden von Cabo San Lucas bis nach Saint-Tropez und Los Angeles.

Flasche 75cl für 66,90 € zum Mitnehmen in unserer Monde du Champagner im Lafayette Gourmet.

Gönnen Sie sich etwas erfrischendes Neues an unserer Moët & Chandon Bar!

Unsere Champagner Cocktail Ice Imperial Kreationen:

- Eis & Minze
- Eis & Limette
- Eis & Orange
- Eis & Pampelmuse

10cl Glas für 12,50€ / 75cl Flasche für 85,00 €

Der Sommer kann kommen – a votre santé!

 
Shermin Langhoff, Chefin des Ballhaus Naunynstraße, wechselt nicht nach Wien, sondern übernimmt das Berliner Gorki Theater

Wochenlang ist mehr oder weniger wild spekuliert worden, wer 2013 die Nachfolge von Armin Petras als Intendant des Maxim Gorki Theaters antreten wird. Der Handel mit Kandidatennamen blühte auch beim Theatertreffen, zuletzt hieß es, der Berliner Senat verhandle mit Regisseur Nicolas Stemann. Bloß bestätigt wurde nichts.

Am heutigen Dienstag nun bereitet Kulturstaatssekretär André Schmitz der Kaffeesatzleserei ein Ende und verkündet am Festungsgraben, wer’s wirklich wird. Ohne übertreiben zu wollen: Die Nachricht ist ein Coup, eine kleine kulturpolitische Sensation. Shermin Langhoff, zurzeit noch Chefin am Ballhaus Naunynstraße in Kreuzberg, wird das Haus als künstlerische Leiterin übernehmen, wohl im Verbund mit dem freien Dramaturgen Jens Hillje.

Die Meldung kommt deswegen so überraschend, weil Langhoff und Hillje Ende des Jahres zu den Wiener Festwochen wechseln wollten: Langhoff als stellvertretende Intendantin und Chefkuratorin neben Markus Hinterhäuser, Hillje als leitender Dramaturg. Ein Umstand, der in Berlin gemischte Gefühle hervorgerufen hatte. Langhoffs Wien-Wechsel war im Mai 2011 zu einem Zeitpunkt öffentlich geworden, als viele noch damit rechneten, sie würde Matthias Lilienthal am HAU beerben. Was jedoch in letzter Konsequenz am Geld scheiterte. Die 4,5 Millionen Euro, die das Theaterkombinat am Halleschen Ufer jährlich an Subventionen bekommt, hätten nicht für Langhoffs Vorhaben gereicht, ein interkulturelles Ensemble aufzubauen. Stattdessen entschied sich die Chefin des kleinen Theaters in der Naunynstraße, ihre „postmigrantische Vision“ auf die internationale Bühne der hoch budgetierten Festwochen zu bringen.

Die Wiener Zeitungen melden nun – leicht perplex –, Langhoff habe „aus persönlichen, familiären Gründen“ ihr Engagement niedergelegt. Was die Festwochen „mit großem Bedauern“ akzeptierten. Über die wahren Gründe lässt sich nur spekulieren. Gerüchten zufolge gab es Querelen im Leitungsduo. Hinterhäuser, so heißt es – der aus Salzburg kommend die Festwochen übernimmt – wollte sich nicht an bereits getroffene Budgetabsprachen halten. Vorgesehen war, dass die Berliner Theatermacherin mit ihrer Erfahrung aus der freien Szene das eher avantgardistische Programm neben dem elitären Musikprogramm verantwortet, an Spielstätten wie dem Konzerthaus „brut“ und dem Schauspielhaus.

Langhoff und Hillje kommen mit Rückenwind und Vorschusslorbeeren

Jetzt also das Gorki. Im Vergleich zu den Wiener Festwochen nicht eben der Hochkultur-Olymp. Aber für Shermin Langhoff und Jens Hillje, die 2014 ihr erstes Programm in Wien verantwortet hätten, wohl die langfristigere Option. Und eine gute, reizvolle Perspektive für Berlin. Schließlich sind beide bewährte Kräfte in der Stadt. Shermin Langhoff hat ihr Theater-Handwerk am HAU gelernt, wo sie als Kuratorin für das Lilienthal-Format „X-Wohnungen“ sowie für die Festivalreihe „Beyond Belonging“ tätig war. Gemeinsam mit Lilienthal hat sie die migrantische Community ans Haus gebunden und hoch talentierte Autodidakten vom Film zum Theater geholt, Künstler wie Neco Celik („Schwarze Jungfrauen“) oder Tamer Yigit („Ein Warngedicht“). Dass man ihr 2008 die Leitung des Ballhaus Naunynstraße übertrug, war eine erfreuliche, logische Konsequenz.

"Verrücktes Blut" wurde ein riesiger Erfolg:

Langhoff, 1969 im türkischen Bursa geboren und in Nürnberg aufgewachsen, hat aus dem kleinen Kiez-Theater dank ihrer hervorragenden Vernetzung binnen kurzer Zeit ein Label mit Strahlkraft gemacht, weit über Kreuzberg und schließlich auch über Berlin hinaus. Einmal mehr hat sie dabei Newcomer entdeckt, junge Regisseure wie Hakan Savas Mican („Die Schwäne vom Schlachthof“) oder Michael Ronen („Warten auf Adam Spielman“).

Jens Hillje wiederum – der von 1999 bis 2009 als Chefdramaturg im künstlerischen Leitungsteam der Schaubühne wirkte – schob den bis dato größten Ballhaus-Hit überhaupt mit an: Nurkan Erpulats Inszenierung „Verrücktes Blut“. Das gefeierte Stück über den klischeebeladenen Blick auf migrantische Jugendliche spielte eine ästhetische Radikalerziehung auf der Folie von Schillers „Räubern“ durch und wurde im vergangenen Jahr zum Theatertreffen eingeladen.

Geplatzter Wien-Wechsel hin oder her: Langhoff und Hillje kommen mit Rückenwind und Vorschusslorbeeren. Allerdings an ein Haus, das nicht üppig ausgestattet ist. Deshalb hatte Armin Petras ja im Oktober verkündet, 2013 ans Schauspiel Stuttgart wechseln zu wollen. Er war das Gezerre ums Geld leid. Das Gorki bekommt derzeit 8,3 Millionen Euro pro Jahr, gilt aber seit langem als unterfinanziert. Ex-Intendant Volker Hesse gab seinem Nachfolger die wenig aufmunternden Worte mit: „Du kannst hier gar kein Theater machen.“ Und Gorki-Geschäftsführer Klaus Dörr klagt, der Bühne fehlten rund 800 000 Euro: eine Summe, die sich aus nicht ausgeglichenen Tariferhöhungen und Umzugskosten von Werkstätten zusammensetzt. Petras behalf sich, indem er zahlreiche Koproduktionen mit anderen Theatern und Festivals einging.

Sollte der Kultursenat nicht wider Erwarten das Gorki-Budget aufstocken, ist Langhoffs Aufgabe eine echte Herausforderung. Andererseits: Die Möglichkeit, ein interkulturelles Ensemble aufzubauen, das nicht nur Behauptung bleibt, dürfte sie dort haben. Es wäre das erste seiner Art Deutschland. Berlin stünde es gut zu Gesicht.

Der Tagesspiegel, [21.05.2012]; Foto: Beek100

 
Die Konfitüren "Marmeladenkönigin" der Konditorin, Chocolatière und Gelierköchin Christine Ferber sind ab sofort im Lafayette Gourmet erhältlich

Im kleinen, verträumten Dorf Niedermorschwihr nördlich von Colmar betreibt Christine Ferber eine kleine Konditorei in vierter Generation. Was sie dort in Handarbeit herstellt, klingt unglaublich, denn die Anzahl ihrer Konfitüren-Schöpfungen ist inzwischen auf über 275 Sorten angewachsen und ständig kommen neue Kreationen hinzu. Die sorgfältige Zubereitung und Qualität ihrer Konfitüren brachten der kreativen Elsässerin daher weltweit Ehrenbezeichungen wie "Marmeladenkönigin des Elsass", "la fée des confitures" oder "Christine, the Queen of jams" ein.

"Ich liebe es, neue Geschmackskombinationen zu schaffen."

Ihre Spezialität sind ungewöhnliche Marmeladen – und Gelee- Kreationen. "Ich versuche, den natürlichen Anblick der Früchte zu erhalten, und sorge für die Echtheit ihres Geschmacks. Außerdem liebe ich es, neue Geschmackskombinationen zu schaffen.", so ihr Credo. Da sie besonderen Wert auf die regionale Herkunft der Früchte legt, gibt es manche Marmeladensorten nur in begrenzten Mengen. Ist beispielsweise die Kirschernte im Elsass schlecht, dann gibt es eben auch nur wenig Kirschmarmelade. Für Mehrfruchtmarmeladen mischt sie immer nur solche Sorten, die gemeinsam Saison haben.

Tiefgefrorene Früchte kommen ihr nicht in den Topf. Für ihre Marmeladen nutzt Christine Ferber voll ausgereifte Früchte, aber keine überreifen oder wässrigen. Das rät sie auch anderen: lieber die kleinen, festen Früchte kaufen, als die aufgeblasenen. Und: Sie kauft niemals eine Charge, ohne das Obst probiert zu haben.

"… weiße Kirsche mit Pfefferminze, Hagebutte mit Orange, Wildapfelgelee mit Zimtrinde, Heidelbeere mit Lakritz, …"

Die Konditormeisterin zaubert Marmeladen für Feinschmecker, dabei verfeinert sie ihre Kreationen gern mit Obstbränden, Gewürzen und Weinen. Beliebte Geschmackskombinationen sind z.B. weiße Kirsche mit Pfefferminze, Hagebutte mit Orange, Wildapfelgelee mit Zimtrinde oder Heidelbeere mit Lakritz. Zuerst wird sortiert, dann gereinigt, entkernt, entsteint, geschält, zerschnitten – und das alles von Hand.

Jede einzelne Charge wird in eigens für sie hergestellten Kupferkesseln zubereitet, ganz ohne Konservierungsmittel, jeweils nicht mehr als 5 kg. In diesen Töpfen, 1.000 € das Stück, soll die Marmelade besser gelieren. Das hat ein Wissenschaftler für sie herausgefunden. So werden die Früchte gleichmäßig, nur solange wie unbedingt nötig, erhitzt. Danach werden sie in die Gläser gefüllt, verschlossen und mit einem bunten Stoffdeckchen und einer Schleife hübsch verziert.

Inzwischen ist Christine Ferber in Frankreich ein Star und ihre himmlischen Konfitüren sind längst kein Geheimtipp mehr. Zahlreiche Artikel in Zeitschriften, Interviews im Rundfunk und Fernsehen, die Auszeichnung "Pâtissier des Jahres 1997" und ihr Erfolg als Buchautorin haben zu dieser großen Popularität beigetragen.

CHRISTINE FERBER Les Confitures Extra ab 10,20 €

 
Der Automobilclub ADAC hat am Montag die Eröffnung einer neuen Filiale am Alexanderplatz in Mitte gefeiert

Die neue Geschäftsstelle in der Alexanderstraße 1 gegenüber vom Hotel Park Inn ersetzt die bisherige Filiale am Gendarmenmarkt. Wie der Vorsitzende des ADAC Berlin-Brandenburg Manfred Voit sagt, sei der Neuanfang am Alexanderplatz zugleich eine Rückkehr. Denn schon einmal hatte der Club neben dem Standort an der Bundesallee von 1990 bis 1996 eine Filiale am Alex. „Der Zuspruch damals war gigantisch, nach der Wiedervereinigung versorgten sich die Ost-Berliner mit Land- und Reisekarten sowie Tour-Sets“, sagt Voit. Der Alexanderplatz liege zentral und verkehrsgünstig, und er verfüge noch über Wachstumspotenzial.

Die neue Geschäftsstelle wurde in den vergangenen drei Monaten geplant und für mehr als eine halbe Million Euro ausgebaut. Sie ist mit etwa 400 Quadratmeter Fläche zudem größer als die alte am Gendarmenmarkt, das Personal wurde von 8 auf 15 Mitarbeiter aufgestockt. Die 1,2 Millionen Clubmitglieder in der Region können dort Reisen buchen, Versicherungen abschließen, Vignetten kaufen und den neuen Kfz-Zulassungsservice in Anspruch nehmen. Geöffnet hat die Filiale Mo–Fr 9–19 Uhr, Sa 10–15 Uhr.

Voit wünscht sich, dass die vier Buchstaben des Clubs künftig als Werbung auf dem Dach des Bürohauses, in dem auch das Bundesumweltministerium seinen Sitz hat, aufgestellt werden können. Der Bezirk Mitte unterstützt das, zumal es auf dem Haus bereits eine fünf Meter hohe Werbung eines Elektronikfachmarktes gibt. Doch der Senat will derartige Werbung auf den Häusern am Alexanderplatz unterbinden. So wurden LED-Wände und Leuchtreklamen beim Umbau des Kaufhof und beim Neubau des Saturn-Geschäftshauses nicht genehmigt. „Wir hoffen, dass unser Antrag positiv entschieden wird“, sagt Voit.

 

 
Floras Schätze – Forschung im Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin-Dahlem

Der drittgrößte Botanische Garten und eines der größten botanischen Forschungszentren der Welt öffnen ihre Türen und bieten einen spannenden Einblick in die Arbeit von Botanikern und Gärtnern. Die pflanzliche Artenfülle unseres Planeten gibt es zu erforschen im Garten, im Herbarium, im Museum, im Labor und im Internet. Zu erleben ist eine Nacht der Pflanzenforschung mit speziellen Kinderangeboten und vielfältigen Präsentationen, Vorträgen, Workshops und Führungen durch die Ausstellungen und Sammlungen vor und hinter den Kulissen.

Auszug aus dem botanischen Programm zur Langen Nacht der Wissenschaften

Kinder entdecken "Floras Schätze": Malen und Spielen ab 5 Jahren
(17 - 20 Uhr; Spiel, fortwährend)

Floras Schätze – Die Erfassung der grünen Welt. Führung durch die neue Sonderausstellung mit den Kuratoren
(18.30, 19.30, 20.30 22 Uhr; Führung, 30 min.)

Der geschmierte Tropentraum: Die Ölpalme - Welche Macht hat die Power-Palme?
Licht- und Schattenseiten der Nutzung der Ölpalme. (22.30 Uhr; Führung, ca. 45 min.)

Heil-, Gift- und Zauberpflanzen.
(17 19 Uhr; Führung im Arzneipflanzengarten, 60 min.)

Die neue Farnkinderstube hinter den Kulissen.
(17.30 19.30 Uhr; Führung, 60 min)

Wie lernten Seerosen schwimmen? Führung ins Seerosengewächshaus mit dem Direktor
(18.30 Uhr; Führung, 45 min)

Wissenschaftliche Pflanzensammlung unter Glas: Führung durch die Gewächshäuser mit dem Gewächshauskustoden
(20, 21.30 23 Uhr; Führung, 60 min)

Die botanische Schatzkammer: Führung ins Herbarium.
(18 – 23 Uhr stündlich; Führung, 60 min. Letzter Start 23 Uhr)

Einblick in die Trickkiste der Labore und Rezepte zum Selbstprobieren.
(17 – 1 Uhr; Präsentation und Experimente, offenes Angebot)

Eine virtuelle Reise in die Botanik.
(19 bis 23 Uhr; Präsentation, offenes Angebot)

Bibliophile Kostbarkeiten: Alte und neue Literatur zur einheimischen Flora entdecken und selbst durchblättern
(17 – 23.45 Uhr; Präsentation, fortwährendes Angebot)

Blick in die Herbarmontage und Digitalisierung
(18 – 24 Uhr; fortlaufende Präsentation).

Die Flora Graeca Story.
(21 Uhr; Vortrag, 40 min)

Floras Schätze – Die Erfassung der grünen Welt
(17-1 Uhr; Sonderausstellung, fortwährend)

Highgrove Florilegium • Aus dem Garten des Prince of Wales
(17-1 Uhr; Galerieausstellung, fortwährend)

Lange Nacht der Wissenschaften im Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin-Dahlem

Zeit: 2. Juni 2012, 17-1 Uhr
Eingang: Königin-Luise-Str. 6-8, 14195 Berlin
Treffpunkt für alle Angebote: Eingangshalle Botanisches Museum
Bus 101, X83 und Lange-Nacht-Shuttelbus & FU Shuttlebus Pink & Blau
Eintritt: Kosten: Ticket der Langen Nacht der Wissenschaften Im Vorverkauf: 11 € / erm. 7 € / Familienkarte 20 € Am Veranstaltungstag: 13 € / erm. 9 € / Familienkarte 25 € Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt.

Am Veranstaltungsabend sind Karten an der Abendkasse im Botanischen Museum erhältlich. Die Tickets zur Langen Nacht der Wissenschaften berechtigen zum Besuch aller Einzelveranstaltungen in den teilnehmenden Wissenschaftseinrichtungen und zur Nutzung der speziellen Bus-Shuttles auf den Lange-Nacht-Routen. Sie gelten außerdem als Fahrschein für die öffentlichen Verkehrsmittel im Berliner Tarifbereich ABC von Samstag, dem 2. Juni 2012, 14 Uhr, bis Sonntag, dem 3. Juni 2012, 4 Uhr.

Fotos: Ch. Hillmann-Huber / G. Hohlstein / I. Haas, Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin

 
Die besten Köche Deutschlands sind sich einig

Gunnar Tietz, der im Gourmetrestaurant "first floor" Weinkultur auf höchstem Niveau pflegt, ist der beste Sommelier Deutschlands. Die 100 herausragendsten Köche des Landes – ermittelt aus den Restaurant-Ranglisten des renommierten "Gourmet-Portals", wählten objektiv, anonym und online im großen "LIZ Koch der Köche"-Wettbewerb 2012 ihre ganz persönlichen Favoriten in den Kategorien "Avantgardist", "Lebenswerk", "Koch der Köche" "Sommelier" oder "Maître." Partner und Namensgeber der Veranstaltung ist LIZ, das deutsche Premiumwasser der Spitzengastronomie aus dem Hause Hassia.

Mit Stolz und großer Freude nahm Gunnar Tietz seine einzigartige Auszeichnung während der glanzvollen Preisverleihung am 20. Mai im Ballsaal des Grandhotels Schloss Bensberg entgegen: "Ich empfinde diese Ehrung als einen absoluten Ritterschlag. Da diese Auszeichnung von keiner Fachjury sondern von Kollegen verliehen wird - und dann noch an einen Berliner! Wir sind hier im Hotel Palace Berlin ja doch ein wenig abgelegen von den herrlichen Weinbaugebieten", schmunzelte der sichtlich gerührte Preisträger.

Seit September 2001 ist Gunnar Tietz als Chef-Sommelier für den Weinkeller des Sternerestaurants "first floor" im Hotel Palace Berlin verantwortlich. Unter seiner Regie ist die international prämierte Weinkarte auf über 1.500 Positionen angewachsen.

Seine Liebe zum Wein entdeckte der selbsternannte Weinfanatiker 1990 bei Peter Frühsammer, im Restaurant "An der Rehwiese". Außergewöhnlich sind sein profundes Wissen und die unaufdringliche Bereitschaft, Winzern und Gästen an seiner Leidenschaft für den erlesenen Tropfen teilhaben zu lassen. Tietz versteht sich als Gastgeber, Weinbotschafter, als Genussmensch: Weinempfehlungen trifft er oftmals aus dem Bauch heraus – mutig lässt er dabei gern auch ungewöhnliche – doch stets sinnliche und faszinierende Konstellationen entstehen.

In Zusammenarbeit mit Winzern aus der Pfalz hat der stets charmante und gut gelaunte Sommelier seine Weinphilosophie verwirklicht und kreierte einen Wein unter dem Label "Wein Guru". Ausschließlich Freunde und "first floor"-Gäste kommen in den Genuss dieses spritzigen Weißweins.

Weingenuss heißt für Gunnar Tietz – neben einer hervorragenden Qualität – vor allem exquisite Vielfalt. Deshalb wird er auch in Zukunft zur Freude seiner Gäste mit neuen Entdeckungen aufwarten.

Foto: Hotel Palace Berlin

 
Weltweit einzigartig

Die erfolgreiche lesbisch-schwule Swing-Party findet am Mittwoch, den 20. Juni 2012, wieder im Berliner Zoo statt. Einlass ist ab 19:00 Uhr am Elefantentor in der Budapester Straße.

Ab 20:30 Uhr singen und swingen zwischen Elefanten, Tigern und Pinguinen Luci van Org, Roman Leitner-Shamov, Kay Ray und die 55-köpfige Big Band der BVG. Special Guest: Berlin Comedian Harmonists. Durch den Abend führt Gerhard Hoffmann.

Nach dem Konzert sorgt DJane Monique vom Café Fatal (SO36) bis zum Ende der Veranstaltung für Tanzmusik vom Feinsten! Und für das leibliche Wohl der Gäste ist durch ein umfangreiches kulinarisches Angebot gesorgt – von den Lampionterrassen bis zur Pinguinbar.

Tickets zum Preis von 17,00 € zzgl. Vorverkaufsgebühr sind ab sofort erhältlich: www.gay-night-at-the-zoo.com

 
Am 1. Juni 2012 bei KARSTADT am Kurfürstendamm

Erleben Sie ein besonderes Einkaufsvergnügen und besuchen Sie die exklusive Summer Shopping Night am Freitag, den 01.06.2012 von 19:00 bis 22:00 Uhr.

Gerne laden wir Sie auf eine prickelnde Erfrischung an unserer Prosecco-Bar ein. KARSTADT am Kurfürstendamm freut sich auf Ihren Besuch!

 
Anpfiff im Hotel Palace

Ganz Deutschland steht am Samstagabend hinter dem FC Bayern München beim Champions-League-Finale gegen den FC Chelsea. An so einem Abend hält es keinen wahren Fußball-Fan "dahoam" vor dem Fernseher! Im Hotel Palace Berlin können Fußball-Freunde Schweinsteiger, Lahm & Co. beim Public Viewing kräftig anfeuern und dabei gemeinsam Gänsehautfeeling pur erleben.

Bei schönem Wetter lässt sich das Jahrhundertspiel im europäischen Club-Fußball in der Palace Pommery Lounge vor dem Hotel Palace bei einem leckeren Wagyu Burger wunderbar genießen – bei Regen treffen sich Fußballbegeisterte in der Lounge Bar des Hotels bei einem kühlen Bier und Currywurst.

Anpfiff ist am Samstag, 19.5.2012 um 20:45 Uhr.

Foto: Hotel Palace Berlin

 

 
Ein Gläschen Louis Roederer, einen Kräutercocktail oder ein kühles Bier auf der "Terrasse 44" mit Blick über den Kurfürstendamm genießen

Während der gestresste Shopping-Begleiter nach der Jagd auf die richtigen High Heels zur Belohnung sein kühles Bier genießt und in gepflegter Atmosphäre die EM-Spiele auf Großleinwand verfolgen darf, gönnt sich die Shopping-Queen auf den Triumph des Schuhkaufs ein Gläschen Champagner – und das alles auf der "Terrasse 44" an der Augsburger Straße. Von Executive Chef Danijel Kresovic gibt es Mezze für den kleinen Hunger; außerdem lädt er in der Grillsaison jeden ersten Samstag im Monat zum "BarbeKu" mit Blick über den Kudamm ein.

Montags bis samstags ab 12:00 Uhr können Shop- oder Workaholics ein Gläschen Louis Roederer, einen Kräutercocktail oder ein kühles Bier auf der "Terrasse 44" mit Blick über den Kurfürstendamm genießen. Sechs bis acht verschiedene Mezze nach arabischem Vorbild unter der Verwendung frischer Kräuter werden täglich in der Küche von Danijel Kresovic frisch zubereitet und für jeweils €4,00 als Alternative zum A la carte Menü für den kleinen Hunger angeboten. Restaurant Manager Marco Pfeifer vergisst auch die Fußball-Fans nicht und sorgt für eine Live-Übertragung der Europameisterschaft unter freiem Himmel.

Ab Juni 2012 veranstaltet das Team des Restaurant 44 zusätzlich das "BarbeKu" – in Anlehnung an das englische Wort "BBQ" und den Ausblick von der Terrasse 44 auf den "Ku’damm". Hier steht Küchenchef Kresovic persönlich am Grill und bereitet ein saftiges Steak, leichtes Hühnerfleisch oder kleine Garnelenspieße für seine Gäste zu. Dazu gibt es vom Kräuterkoch noch passende frische Salate, eingelegtes Gemüse und andere "Mezze" nach Wahl.

BarbeKu, ab 2. Juni 2012 jeden ersten Samstag im Monat.
Ab 18:00 Uhr auf der Terrasse 44 (Augsburger Straße 44). Pro Person ab €15,00. Nur mit vorheriger Reservierung unter 030 220 10 2288 oder restaurant44.berlin@swissotel.com

Eingeläutet wurde die Open-Air-Saison des Restaurant 44 am 10. Mai 2012 mit der legendären Kudammkräuter Party N°5: Fünf Jahre, fünf Köche, fünf Winzer. Holger Zurbrüggen (Restaurant Balthazar), Andreas Lochner (Lochner Restaurant), Gerhard Daumüller (Keltenhof) und Matthias Diether (Restaurant First Floor) verwöhnten die 200 Gäste an verschiedenen Stationen in der Küche, im Restaurant und auf der Kräuterterrasse. Gemeinsam mit Executive Chef Danijel Kresovic bereiteten sie Flanksteak & Argentinische Chimichurri, Ravioli vom geschmorten Wagyu und andere kulinarische Spezialitäten zu.

Stolz präsentierte auch Sommelier Marco Pfeifer "seine" Restaurant 44-Weine, die er eigens mit Executive Chef Danijel Kresovic auf dem Weingut zur Schwane (Franken) kreiert und verschnitten hat. "Nach dem Blind-Tasting des Silvaners haben wir auf den Namen des Fasses geschaut und konnten es kaum glauben. Verrückt – aber wahr. Es war das Fass 44", so Pfeifer schmunzelnd.

Restaurant 44 Weine:

Silvaner (2011), Weingut zur Schwane für €34,00
Spätburgunder (2009), Weingut zur Schwane für €36,00

Danijel Kresovic und sein Restaurant 44

Bei einem Besuch des Restaurant 44 im Swissôtel Berlin wird niemand die Küche daheim vermissen. In einem zeitlosen Ambiente mit Blick auf den Ku’damm hat sich Executive Chef Danijel Kresovic mit seiner offenen Küche einen Namen gemacht. Auf seine Anregung hin wurde für den talentierten Koch eine 25 m2 große Kräuterterrasse mit über 30 exquisiten und exotischen Gewächsen angelegt, die die Basis für Kresovics leichte und gesunde Köstlichkeiten sind. Seit vier Jahren hat der in 2009 nominierte "Aufsteiger des Jahres" nun schon die Leitung über das Küchenteam des Restaurant 44. Kresovic stellte sein Können bereits im Sterne-Restaurant Imperial, Bühlerhöhe, im Aubergine in Cape Town (Südafrika) und im Harlekin Berlin unter Beweis.

 
Ihr Sport Shop in Steglitz

Am 07. Juni eröffnet INTERSPORT im Forum Steglitz. Hier finden Sie hochwertige Sport-Markenprodukte mit einem herausragenden Preis-Leistungs-Verhältnis, zuverlässigen Service, umfangreiche Garantieleistungen sowie fachliche Beratung.

 
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Das musikalische Spektrum reicht von klassischer Instrumentalmusik über Jazz und Dixie bis zu Country, Tango, Fado oder Flamenco sowie natürlich tanzbarer Salsa und Samba

Der Botanische Garten veranstaltet vom 11. Mai bis zum 24. August 2012 wieder jeden Freitagabend ab 18:00 Uhr seine beliebten Sommerkonzerte in einmaliger Atmosphäre. Bei gutem Wetter finden sie unter freiem Himmel statt, – inklusive der Möglichkeit, die Füße in dichtem, weichem Gras im Takt der Musik zu bewegen. Bei schlechtem Wetter finden die Konzerte im Veranstaltungshaus statt. Die Konzertbühne steht inmitten des denkmalgeschützten Gewächshausensembles und seiner tropischen und subtropischen Pflanzenvielfalt.

Die Big Band Kameleon eröffnet die Reihe am 11. Mai 2012 mit Swing, Latin, Blues und Funk. In den folgenden Sommerwochen wird ein abwechslungsreiches Programm geboten. Das musikalische Spektrum reicht von klassischer Instrumentalmusik über Jazz und Dixie bis zu Country, Tango, Fado oder Flamenco sowie natürlich tanzbarer Salsa und Samba.

Konzertbesucher haben am Konzerttag mit der Konzertkarte freien Eintritt in den Botanischen Garten und das Botanische Museum, so dass der Konzertbesuch mit einem Pflanzenerlebnis auf 43 ha in Garten und Gewächshäusern sowie Ausstellungsbesuch im Museum verbunden werden kann. In nur wenigen Stunden kann so vor einem Konzert botanisch die ganze Welt umrundet werden – von den Pyrenäen und den Alpen über den Kaukasus bis hin zum Himalaja und weiter durch die Prärie Nordamerikas. Der neue Sommerpfad leitet die Konzertbesucher zu dem schönsten Sommer im Garten. In den Gewächshäusern warten nicht nur die Wüste und der Tropische Regenwald. Die attraktiven Dauer- und Sonderausstellungen im Botanischen Museum lohnen einen Abstecher. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt, denn Getränke und Delikates für den kleinen Appetit werden angeboten. Die Konzertebene ist barrierefrei zugänglich.

Botanische Extra-Zugabe

Zum Ausklang des Abends bieten der Botanische Garten und das Botanische Museum als besondere Zugabe nach jedem Konzert eine kostenlose botanische Führung an. Ein derartiges Konzerterlebnis inmitten der Vielfalt von 22.000 Pflanzenarten bleibt unvergessen!

Sommerkonzerte 2012

Eine Konzertreihe, veranstaltet vom Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin-Dahlem der Freien Universität Berlin.

Bei schönem Wetter finden die Konzerte im Freien statt, bei schlechtem Wetter im Neuen Glashaus.

Foto: U. Nef, Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem

 
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Die Verleihung erfolgt am 23. Juni auf der Bühne des CSD

Auf seiner heutigen Pressekonferenz zum "Internationalen Tag gegen Homophobie", der jedes Jahr am 17. Mai begangen wird, verkündete der Berliner CSD e.V., seinen Sonderpreis für Zivilcourage an den Friedrichstadt-Palast zu verleihen. Die Verleihung erfolgt am 23. Juni auf der Bühne des CSD.

Der Friedrichstadt-Palast hatte vor dem Hintergrund des Erlasses antischwuler Gesetze in St. Petersburg sowie der geplanten Ausdehnung auf ganz Russland im April erklärt, bis auf Weiteres nicht mit russischen Organisationen und Künstlern zusammenzuarbeiten. So wurden laufende Verhandlungen mit russischen Investoren abgebrochen, die die Erfolgsshow ‚Yma‘ nach Moskau bringen wollten und Anfragen zur Anmietung des Showpalastes für Gastspiele abgesagt. Solange diese Gesetze in Kraft sind, würden auch künftige Anfragen russischer Künstler und Organisationen abgesagt.

Dr. Berndt Schmidt, Intendant des Friedrichstadt-Palastes, betonte: "Wir unterscheiden deutlich zwischen Russland als Kulturnation und seinen Menschen – und dummer Politik. Dieser Boykott ist unsere stärkste Möglichkeit als Friedrichstadt-Palast, unsere Solidarität mit den homosexuellen und allen anderen aufgeklärten und toleranten Russinnen und Russen zu zeigen." Zur Auszeichnung des Hauses mit dem Zivilcouragepreis erklärte Schmidt: "Ich freue mich sehr über die Auszeichnung unseres Hauses, obwohl ich auch meinen würde, dass heutzutage eine klare Haltung gegen Diskriminierung kein Zeichen von Zivilcourage, sondern von guter Erziehung ist." Robert Kastl, Geschäftsführer des Berliner CSD e.V., erläutert die Vergabe: "Der Friedrichstadt-Palast hat eindrucksvoll gezeigt, was es bedeutet, bei Diskriminierung nicht wegzuschauen. Mit seiner Boykottaktion gegen die beschämenden und diskriminierenden russischen Gesetzen zeigt der Friedrichstadt-Palast öffentlich Haltung und dafür zollen wir mit dem Zivilcouragepreis des Berliner CSD unseren vollsten Respekt."

Der Zivilcouragepreis wird vom CSD seit 2001 an Personen oder Organisationen verliehen, die sich in ihrem Bereich um die Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans-Personen (LGBT) verdient gemacht haben. Der Preis ist Ausdruck der Anerkennung für die Tätigkeiten und das Schaffen dieser Personen. Gleichzeitig will der CSD damit Inhalte im Kampf um die Gleichstellung von LGBT-Menschen transportieren.

"Erklärung in eigener Sache" auf Website und facebook: Der Friedrichstadt-Palast setzt ein Zeichen gegen Diskriminierung von Homosexuellen in Russland

"Wir haben russische Mitarbeiter. Wir beschäftigen russische Artisten. Wir schätzen und mögen Russland und seine reiche Kultur. Unter anderem auch den Komponisten Pjotr Iljitsch Tschaikowski, der – in St. Petersburg müssten wir 12.800 Euro Strafe zahlen, da wir das sagen – schwul war. Umgekehrt genießt auch der Friedrichstadt-Palast in Russland einen sehr guten Ruf und wir haben in Berlin und dort viele russische Freunde.

Derzeit jedoch schüren konservative russische Politiker eine Hexenjagd auf Homosexuelle (siehe Spiegel-Artikel). Die Diskriminierung von Homosexuellen in St. Petersburg und anderen Provinzstädten sowie die beabsichtigte Ausdehnung dieses schwachsinnigen Gesetzes auf ganz Russland ist nicht akzeptabel.

Der Friedrichstadt-Palast hat daher schon vorletzte Woche laufende Verhandlungen mit russischen Investoren abgebrochen, die unsere Show Yma nach Moskau bringen wollten. Außerdem haben wir vorgestern die Anfrage einer St. Petersburger Eisrevue-Show abgelehnt, die den Palast für Gastspiele mieten wollte. Wir werden auch künftig Anfragen russischer Künstler und Organisationen absagen, solange diese beschämenden Gesetze in Kraft sind.

Die Absagen richten sich in keiner Weise gegen die russischen Künstler, von denen einige wohl selbst homosexuell sind. Von den Moskauer Investoren haben wir sogar Verständnis für unsere Absage erfahren. Wir unterscheiden auch sehr wohl zwischen Land, Menschen, Kultur – und Politik.

Dieser Boykott ist jedoch unsere einzige Möglichkeit als Friedrichstadt-Palast, unsere Solidarität mit den homosexuellen und allen anderen aufgeklärten und toleranten Russinnen und Russen zu zeigen.

Unsere Bühne steht für Freiheit und Toleranz und auch unsere Show Yma hat selbstverständlich homoerotische Momente. So wie sich das gehört für eine tolerante Stadt."